Schwarzes Meer 4x4
Wir reisen gerne antizyklisch. Das betrifft sowohl die Reisezeiten, als auch die Reiseziele. Wenn alle in die Berge zum Skifahren kommen, reisen wir nach Italien, wenn sich die Touristenwalze im Sommer ans Mittelmeer ergießt, entscheiden wir uns für ein ungewöhnliches Ziel: diesmal für die rumänische und bulgarische Schwarzmeerküste.
Über Österreich und Ungarn erreichten wir Siebenbürgen in Rumänien und waren sehr begeistert von der Landschaft.
Freies Stehen ist in Rumänien ausdrücklich erlaubt. Eint touristischer Höhepunkt und ein Muss für jeden ambitionierten Bergfahrer ist die Karpatenüberquerung auf der Transfăgărășan. Dabei handelt es sich um eine der schönsten Bergstraßen weltweit. Auch Bären kann man dort mit großer Sicherheit zu Gesicht bekommen.
Südlich der Karpaten, in der Walachei, wird die Landschaft eintöniger und bildet eine große, flache Kornkammer. Die rumänische Schwarzmeerküste ist sehr touristisch, anders sieht es im benachbarten Bulgarien aus. Dort fühlte ich mich an meine Camping-Kindheit der 70er Jahre in den italienischen Stranddünen zurückversetzt, wo seinerzeit Freistehen kein Problem war.
Über teils schreckliche Straßen, auch Autobahnabschnitte, die bei uns sofort gesperrt würden, ging es quer durch Bulgarien zurück nach Rumänien, wo uns die zweite Karpatenüberquerung, diesmal über die "Transalpina" viel Freude bereitete, bot sie doch ein völlig anderes Landschaftsbild als die Transfăgărășan.
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